Wertvolle Recherchequellen

Donnerstag, 4. November 2010

EU4Journalists: Ansprechende Seite zur Europäischen Union

Die Seite EU4Journalists bietet "Hintergrund-Details und essentielle Informationen zur Europäischen Union".
Was mir besonders aufgefallen ist: Die anschauliche und verständliche Aufbereitung komplizierter Themen.
In der Rubrik "This Week in Brussels" gibt ein zweiminütiges Video einen Überblick zum Budget der EU. Das Video ist leicht verständlich und liefert gleichzeitig viele Detailinfos. Nebst der "Woche in Brüssel" enthält die Homepage auch eine Rubrik mit Updates sowie ein "featured Video".
Wer noch mehr ins Detail gehen will, findet in den zahlreichen Dossiers weitere Informationen.

Die Seite ist m.E. eine wichtige Anlaufstelle für alle, welche sich in ihren Recherchen mit der EU befassen.

P.S. Natürlich existiert sie auch in deutsch sowie 21 weiteren Sprachen. Jedoch finden sich nicht alle Beiträge in allen Sprachen wieder. Das oben beschriebene Video z.B. ist nur auf der englischen Seite vorhanden.

Donnerstag, 23. September 2010

oSkope für visuelle Suche

Eine weitere Quelle für die Liebhaber visueller Suche: oSkope erlaubt die Suche nach Bildern und Videos nach verschiedenen visuellen Kriterien.
Es handelt sich um ein Meta-Suchinterface, die Suchergebnisse stammen aus Amazon, eBay, Flickr, Fotolia, Yahoo Bildsuche und Youtube. Diese Quellen lassen sich leider nur einzeln anwählen.
Die Resultate kann man wahlweise als Raster, Stapel, Haufen, Liste oder Graphik darstellen lassen. Wie viele Resultate angezeigt werden, bzw. deren Grösse, lässt sich mittels eines Reglers stufenlos einstellen.
Besonders interessant ist die Darstellung der Resultate als Graphik.
Die Suchresultate werden mittels zweier, passend beschrifteter Achsen dargestellt.
Such man z.B. mit Yahoo Images, so sind die Resultate nach Dokumentgrösse und Rang geordnet. Schaltet man auf Youtube um, sind es Rang und Dauer, im Falle von eBay Dauer (des Angebots) und Preis.
Ohne die Qualität der Resultate zu bewerten: oSkope zeigt eindrücklich, wie eine einfache grafische Interpretation von Suchresultaten viel schneller zum gewünschten Ergebnis führt.

Donnerstag, 9. September 2010

Mulitcolr: Bilder nach Farben suchen

Suchen Sie ein Bild nur mit roten Motiven? Oder fast rot, aber noch ein wenig Grün drin? Dann ist Multicolr eine interessante Seite für Sie. Aus über 10 Mio. Flickr-Bildern sucht Ihnen die Seite jene nach den gewünschten Farben aus. 10 Farben stehen zur Auswahl, die Farben können Sie auch mehrmals auswählen. Diese sind dann im Bild entsprechend stärker vertreten.
Die Suchergebnisse erscheinen ähnlich der Google- oder Bing-Bildsuche als kleine Bildvorschauen. Beim Klicken auf eine Vorschau auf die jeweilige Flickr-Seite.

Nach Farben statt nach Worten filtern? Auch wenn ich die Seite nicht im Alltagsgebrauch verwende: Die Idee ist sehr inspirierend.
Besonders die Resultate mit bekannten Farbkombinationen (z.B. rot-weiss für das Schweizer Wappen oder blau-gelb für IKEA führen zu überraschenden Resultaten: Eine Art Selbsttest, ob man bei den Farben gleich an den "ensprechenden" Brand denkt ,-)

P.S. Bei Blau-Gelb tauchte im Test tatsächlich IKEA unter den ersten Resultaten auf...

Donnerstag, 24. Juni 2010

Wolfram Alpha: Die Antwortmaschine getestet

Wolfram Alpha ist eine der viel gerühmten Antwortmaschinen, welche seit 2009 online ist.
Statt einer Linkliste soll die die Eingabe von Suchbegriffen als Frage verstehen. Daraus leitet sie dann eine Antwort ab.
Ich habe sie mit der Eingabe "UBS Credit Suisse" getestet.
Wolfram Alpha versteht das so, dass ich die beiden Banken miteinander vergleichen will. Sie liefert mir also die wichtigsten Kennzahlen. Die Resultate sind einander tabellarisch gegenübergestellt, mittels Filter lasse ich mir Detaildaten anzeigen, das gleiche gilt für Daten früherer Jahre.
Mit einem weiteren Klick lassen sich sämtliche Quellen auflisten.

Erstaunlich, was eine durchdachte Datenvisualisierung leisten kann, nicht?

Spätestens wenn ich aber eine speziellere Anfrage starte, komme ich aus dem Staunen rasch heraus: Es reicht, den Ausdruck "Credit Suisse" durch "CS" zu ersetzen.
Das Resultat: Wolfram Alpha vergleicht mir nicht die UBS mit der CS, sondern mit der Axa. Axa ist eine Tochtergesellschaft der Credit Suisse, dazu eine Versicherung.

Der Grund für diese Fehlinterpretation der Anfrage: zu geringe Datenbasis m.E. Daran kranken fast alle Herausforderer des Suchgiganten Google.
Wolfram Alpha deshalb links liegen zu lassen, empfehle ich trotzdem nicht.
Wie viele Visualisierungstools, eignet es sich in erster Linie für einen allgemeinen Überblick zu einem Thema. Es lohnt sich, mal kurz einen Abstecher zu machen, bevor man sich die gesuchten Daten selbst zusammenträgt. Wolfram Alpha nimmt einem, wenn man Glück hat, viel Arbeit ab.

Freitag, 14. Mai 2010

Mnemomap generiert Such-Mindmaps

Eine nette Spielerei, allerdings noch in der Alphaversion:
Mnemomap generiert aus Suchresultaten automatisch eine Mindmap.
Der Suchbegriff steht dabei im Zentrum. Die Resultate sind auf vier Hauptästen gegliedert: Nachbarn, Tags, Synonyme und Übersetzungen. In diesen wiederum sind weitere Resultate aufgeschlüsselt. Die einzelnen Resultate können auf Anklicken als Trefferliste angezeigt. Oder man klickt die Lupe neben dem Resultat an, eine neue Suche mit diesem Begriff wird gestartet.
Vor allzu ernsthafter Verwendung sei gewarnt: Die Entwickler selbst bezeichnen ihre Seite als Versuch, Suchen mit Spass zu ersetzen.
Zumindest einen Nutzen hat die Seite für mich: Ich werde ein Bildschirmfoto in meinem MZBE-Referat zum Thema Information Broking einsetzen.
Zum zeigen, was der Stand der Dinge in der Datenvisualisierung ist.

Donnerstag, 29. April 2010

Pipl: Personen suchen im Deep Web

Die Personen-Suchmaschine Pipl behauptet von sich, Informationen vorzugsweise im Deep Web zu suchen. Der Ausdruck bezeichnet jenen Bereich des WWW, welcher über normale Suchmaschinen nicht zugänglich ist.
Wie sie das tut, ist hier beschrieben.
Auch wenn mir einschlägige Suchtests fehlen: Der Ansatz ist zumindest interessant, Pipl gehört für mich zu einem der Favoriten für die Personensuche. Dies nicht zuletzt wegen der Suchfilter für Name, E-Mail, Benutzername, Telefon und Unternehmen. Der Telefon-Filter ist indes nur für die USA und Kanada verfügbar.

Dienstag, 20. April 2010

Findsounds: Geräusche finden und speichern

Auf Tonsuche für Bleistiftspitzer, Peitschenschlag oder Raumschiff?
Auf Findsounds findet man diese und unzählige weitere Geräusche.
Es handelt sich um ein Suchinterface, wo man nach Anzahl Kanälen, Formaten, Auflösung, Frequenz und Grösse filtern kann.
Beispiele für Suchresultate findet man auf einer Übersichtsseite.
Sie wollen ein Geräusch als Ringtone verwenden oder beim Windows-Start nutzen? Oder einem Empfänger als Mail-Anhang senden, der beim Öffnen automatisch erklingt? Auf der Startseite der Suchmaschine ist beschrieben, wie es funktioniert.
Ein exotischeres Geräusch gefällig? Familie Feuerstein, Godzilla oder Pacman? Die Auswahl ist wirklich reichlich, das lädt zum langen Verweilen ein. Ich empfehle deshalb, was für jede Recherche gilt: Erst planen, dann suchen.

Donnerstag, 18. März 2010

SPRINT: Einblick in die Internetrecherche

Das Schweizer Portal für Recherche im Internet (SPRINT) bietet umfassendes Hintergrundwissen über Internetsuchdienste, die Literatur- und Internetrecherche.
Neben theoretischen Grundlagen werden aber auch praktische Tipps für eine effiziente und effektive Recherche gegeben. Im Bereich E-Learning kann das eigene Wissen und Können zu den Themen Suchdienste und Internetrecherche überprüft und erweitert werden.
Die Kategorie Suchdienste weist zudem eine aktuelle Linkliste über die verschiedenen verfügbaren Suchdienste auf.

Das Portal bietet einen sehr guten Einstieg für Recherche-Anfänger. Der Zeitaufwand, um sich durch all diese Informationen durchzulesen, sollte aber nicht unterschätzt werden. Es empfiehlt sich, zuerst zu entscheiden, welche Informationen man suchen will und welche Suchinstrumente sich dafür eignen. Damit kann man die Zahl der relevanten Webseiten schon mal einschränken.

Donnerstag, 4. März 2010

Keyboardr: Finden beim Eingeben

Die Meta-Suchmaschine keyboardr gibt einem die Suchresultate bereits beim Eingeben des Suchbegriffs bekannt.
Neu sind also nicht die Inhalt der Suchresultate, die stammen aus Google, Wikipedia und Youtube.
Neu ist vielmehr die Art und Weise, wie sie die Resultate darstellt, und dies auf einer minimalistisch eingerichteten Suchoberfläche: Sie enthält nur Suchfeld und die Uhrzeit.

Ein Beispiel: Ich suche was zum Game "Machinarium". Mit zunehmender Länge des eingegebenen Begriffes erscheinen Resultate wie Mac, Mach-Zahl, John Machin usw..
Richtig, wenn sie denken, das habe ich ja gar nicht gesucht.
Oft muss man aber nur einen kleinen Teil des Begriffes eingeben, und hat schon die ersten Treffer. Versuchen Sie's mal mit "mc d" - das bringt auf den ersten Rängen bereits den Fastfoodanbieter.
Auch sieht man sofort, ob man sich beim Suchbegriff eingeben verschrieben hat - die Resultate verraten es.
Ein weiteres Plus: Text- und Bildresultate zeigt keyboardr in getrennten Fenstern an; hin- und herschalten entfällt.

Fazit: ein nettes, benutzerfreundliches Tool für allgemeine Suchanfragen.

Dienstag, 9. Februar 2010

Trackengine: Kostenloses Webmonitoring

Mit der Basisversion von Trackengine kann man Websites kostenlos überwachen. Sobald auf der bestimmten Seite eine Änderung erfolgt ist, erhält man automatisch eine E-Mail.

Das Einrichten eines Accounts erfordert die Angabe von Adressdaten und Mail. Das weitere Vorgehen ist in einer detaillierten Anleitung beschrieben:
Auf die gesuchte Website surfen, Button anklicken, angeben, wann und wie oft man eine Benachrichtigung wünscht, fertig.
Die Seite setzt einen Boomark, die Bookmarks lassen sich einfach verwalten.

Das alles ist kostenlos - vorerst. Gewisse Services können in Zukunft etwas kosten.

Also ausprobieren, solange es noch gratis ist ;-)

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