Web 2.0

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Sereive: Praktisch nutzloses Gratisabo

Ich gebe zu: Ich gehöre zu jenen, die AGBs nicht bis in jedes Detail lesen und vor allem versteckte Hinweise auf die Zahlungspflicht eines Abos suchen.
Darum meldete ich mich auch für ein Versuchsabo bei Sereive.com an.
Sereive ist eine Plattform, auf der man seine Social Network Plattformen gebündelt bedienen kann. An alle dort erfassten Facebook, Twitter etc. -Konten versendet man mit nur einem Klick eine Nachricht.

Soweit alles überzeugend. Nun erhielt ich aber mit dem Bestätigungslink den Hinweis "Your 3 days Freemium starts now."
Drei Tage zum Testen, und dann solls kosten? Das kanns definitiv nicht sein, in dieser Zeit kann ich den Service nicht vernünftig prüfen.

Indes: Das Layout der Abonnements-Übersicht (Menupunkt "Abonnieren") wirft auch einige Fragen auf. Die Beschriftungen der Bestellbuttons haben zu wenig Platz, Umlaute werden falsch angezeigt, und das Ganze wirkt sehr handgestrickt und altbacken. Erinnert mich irgendwie an Websites Anfangs dieses Jahrtausends...
Da ist mir meine Zeit zu schade fürs ergiebige Austesten.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Atizo Labs: Innovation als Nebenprodukt

Atizo Labs zeigt, was den Machern der Open-Innovation so nebenbei noch alles in den Sinn kommt: "a playground for prototypes of some of our wild and crazy ideas", wie sie es selbst formulieren.
Die Seite ist noch relativ neu, entsprechend rar sind die Inhalte.
Trotzdem gibts schon interessantes zu entdecken, beispielsweise die Visualisierung der Ideengenerierung in einem Atizo Projekt.
In einem Video sieht man, wie Ideen entstehen sich verknüpfen. Die Software stellt jede Idee wird mit einer Kugel dar, die Links zwischen ihnen entsprechen den Schlagworten zu den Ideen.

Mit den Links zu weiteren Infos hapert es allerdings noch etwas. Der beim angesprochenen Projekt führt zu einem 403 - Zugriff verweigert :-(

Donnerstag, 18. November 2010

NamingForce nutzt Crowdsourcing zur Namensgenerierung

NamingForce ist eine US-Onlineplattform, die Namen für Produkte und Websites und andere Dinge kreiert. Dazu zapft sie das Potential der "Crowd" an, der Prozess ist also öffentlich.
Als Unternehmen zahlt man zwischen USD 150 und 575, und erhält dafür zwischen ca. 100 und 300 Namensvorschlägen. Als Namensgeber erhält man typischerweise zwischen USD 100 und 500 für seine Idee. Dies unter der Bedingung, dass das Unternehmen sie als Gewinneridee auswählt.

Das klingt spannend, und ich wollte mich sogleich registrieren.
Und stiess auf einen grossen Haken der Plattform: Teilnehmen können nur US-Bürger.

Hey, Namingforce, öffnet euer Portal doch auch für Europa! Der Erfolg von Plattformen wie Atizo, BrainR oder Zukunft-Innovation zeigt, dass das Potenzial an Ideengebern auch hier reichlich vorhanden ist.

Donnerstag, 2. September 2010

Toread: Leseerinnerung per Mail mit Lesezeichen

toread ist ein praktischer Service, wenn man einen Artikel lesen möchte, aber gerade keine Zeit dazu hat.
Genutzt wird der Dienst, indem man sich mit einer Mailadresse registriert und ein Lesezeichen in seinem Browser setzt.
Hat man einen Artikel geöffnet, den man später lesen will, klickt man einfach auf das Lesezeichen: Automatisch erhält man einen E-Mail mit dem Link auf den Artikel. Die Inhalte der Webseite werden im Textteil der Mail angezeigt.
Das ist dann praktisch, wenn eine Seite nicht mehr existiert; so hat man die Infos trotzdem noch.
Die meisten Infos lasse ich mir per RSS zukommen; für alle anderen Gelegenheiten nutze ich diesen praktischen Service aber gerne.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Quotesdaddy: Zitate

Vielleicht die beste Zitatesuchmaschine. Die Verknüpfung mit den wichtigsten Anlaufpunkten des Web 2.0 ist hervorragend, die Navigation funktioniert intuitiv über Zitat, Autor oder Tag. Außerdem wird ein Service angeboten, dass jeden Tag ein gutes Zitat zum Start in den Tag automatisch an die E-Mail Adresse gesendet wird. Sichtbar, aber nicht aufdringlich werden Banner auf der Seite geschaltet, die sicherlich für die Finanzierung sorgen.

Das ist auch ein Zitat aber besser hätte ich es selbst nicht sagen können ;-)

Einzige Einschränkung: Alle Zitate sind auf Englisch.

Donnerstag, 12. November 2009

Midomi findet heraus, wie ein Song heisst

Einen Song gehört, der einem tagelang im Ohr wurmt? Keine Ahnung, wie Titel oder Interpret heisst? Dann hilft Midomi weiter.
Hier kann man während mindestens 10 Sekunden den Song singen oder summen. Die Seite schlägt einem dann passende Songs vor. Ich habe es zweimal ausprobiert und zweimal einen Volltreffer gelandet: Mit "Desaparecido" von Manu Chao und "Hey you" von Pink Floyd.

Die Seite speichert übrigens die generierten Tonaufnahmen. Es kann also sein, dass du mit deiner Stimme anderen hilfst, ihr geliebtes Lied wiederzufinden - soweit die Eigenwerbung der Seite.

Midomi gibts auch fürs iPhone - die App kostet allerdings CHF 5.50.
Wers gratis möchte, holt sich die App von Shazam.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Pressekonferenz 2.0 und andere Überraschungen

Ausnahmsweise blogge ich mal über einen anderen Blog. Dafür spricht, dass der PR-Blogger so aktuelle und spannende Beispiele zur "PR 2.0 bringt".

Vodafone beispielsweise lud an seine neueste Pressekonferenz nicht nur Journalisten ein, sondern - via Facebook - die ganze Social Media Community.

Die Zeit Online pflegt ihre Marke auch auf Twitter und geht gegen einen "Zeit Online"-Fake-Account-vor. Mit Erfolg: "the account you were headed to has been suspended due to strange activity".

Ein junger Australier bietet Nacktfotos seiner Mutter im Internet feil. Zuerst ohne ihr Wissen und Einverständnis, dann aber stimmt sie zu.

Für einen PR-Blog, den ich zufällig besuchte, ist das eine erfreuliche News-Ausbeute.

P.S: Selbst der Terminator nutzt Web 2.0: Hier gibts mehr.

Freitag, 15. Mai 2009

Google Trends: Die meistgesuchten Themen

Interessiert sich der Rest der Welt für Ihr Thema? Wenn ja, wann, wie stark und warum?
Google Trends ist eine nützliche Funktion der Google-Suchmaschine.
Sie zeigt auf einer Zeitachse, wie oft die Nutzer ein bestimmtes Thema als Suchbegriff eingegeben haben.
Die Resultate stellt Google Trends als Grafik dar; wo ein Begriff besonders oft gesucht wurde, ist ein Direktlink zu einem Newsbeitrag.
Im Beispiel "Web 2.0", das ich eingegeben habe, lässt sich gut der Einfluss der Medien auf die Suchvolumen zeigen. Erschien beispielsweise ein Artikel zum Erfolg von Facebook, so schnellten die Suchvolumen in die Höhe.
Weiter sind die Resultate nach Regionen, Städten und Sprachen aufgeschlüsselt, aus bzw. in denen die Nutzer Begriff am meisten suchten. "Web 2.0" suchten am meisten Surfer weltweit in Indien ein, bei den Sprachen stand aber - englisch? Nein, russisch an der Spitze. Überraschend, nicht?

Dienstag, 17. März 2009

Bubbl.us für Online-Brainstormings

Bubbl.us (sprich "Bubbles, also Blasen") ist eine Web-Applikation für Brainstormings. Die Bedienung ist ausgesprochen benutzerfreundlich. Mittels "Start" kann man ein Test-Brainstorming anlegen. Zu jeder "Blase" - also einem der Textkästchen im Brainstorming - erscheinen beim darüberfahren zahlreiche Hilfefunktionen.
Gibt man viele Ober- und Unterthemen ein, so ordnet das Programm diese automatisch übersichtlich an. Die einzelnen Blasen lassen sich nach Belieben verknüpfen und postionieren. Mit dem Rad an der Maus kann man ausserdem stufenlos ein- und auszoomen.

So viel zum technischen. Genauso praktisch ist das Element der E-Collaboration. In guter Web 2.0-Tradition kann man Freunde benachrichtigen und einladen, am Brainstorming mitzumachen. Wahlweise erhalten sie einen Lese-, oder auch einen Schreibzugang.

Bloss: Wo ist denn diese Anmeldefunktion? Gut versteckt. Legt man ein Brainstorming an und will es speichern, so wird man gebeten Benutzernamen und Passwort zu generieren. Erforderlich ist auch eine Mailadresse ("für vergessene Passwörter"). Oder man hat aufmerksame Augen und erspäht den Menupunkt "Create Account", der nun rechts oben in der Menuauswahl erscheint.
Hat man sich einmal registriert, so kann man unter den bestehenden Benutzern nach "Friends" suchen. Oder seine Mitarbeitenden per Mail einzuladen mitzumachen.

Ein überraschend einfach verständliches Tool - und dennoch geeignet für komplexe Anwendungen.

Freitag, 6. Februar 2009

Brainr: Online-Brainstorming als Quelle der Inspiration

Brainr ist eine „Plattform für Kreativität und Innovation im Web“. Jedermann kann hier zu einer beliebigen Fragestellung ein Brainstorming durchführen. Wer zu einer Fragestellung ein Brainstorming durchführen will, gibt diese auf der Website ein. Ausser der eigenen Mailadresse braucht es keine weiteren Angaben. Wer nur mitmacht, kann ohne Mailangabe gleich loslegen.

Hier liegt denn auch der inspirierende Wert dieser Seite für mich. Vor meiner eigentlichen Recherche picke ich ein paar Fragestellungen heraus. Ich schreibe hin, was mir gerade passend erscheint als Inspiration. So kann ich mich optimal „warmlaufen“ für die nachfolgende Recherche.

Indes: Der umgekehrte Weg funktioniert auch. Aus einer aktuellen Recherche formuliere ich eine Fragestellung. Ich stelle diese unter „Brainstorming anlegen“ ein. So erhalte ich oft wertvolle Lösungsansätze für meine eigene Arbeit.

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