Schräge Sites

Freitag, 9. Juli 2010

Will it blend - kann man es mixen?

Mit diesem Beitrag verabschiedet sich Graviton in die Sommerferien. Der nächste Beitrag erscheint im August.

Auf der Seite willitblend sieht man in unterhaltsamen Videos, welche Gegenstände sich in diesem starken Mixer zerstückeln lassen. Das neue iPad bleibt ebenso wenig verschont, wie das iPhone oder auch eine Vuvuzela ;-)

Ich wünsche gute Unterhaltung und eine schöne Sommerzeit!

Donnerstag, 10. Juni 2010

Gizmodo: Der Gadgetblog

Für die Open Innovation-Plattform Atizo bin ich häufig auf der Suche nach überraschenden Produkteideen. Inspirieren lasse ich mich dabei oft von schrägen, queren Gadgets.
Eine Menge davon sind auf dem Gadgetblog Gizmodo zu finden:
36 Features, die das iPhone 4 hätte haben sollen, beispielsweise. Oder das modernsten elektronischen Motorrad der Welt? Eine iApp, mit der ich mir in Cineplex-Kinos das Programm anschauen und direkt Karten reservieren kann?
Der Blog lässt sich als Newsletter abonnieren und bietet auch eine gratis iApp an.
Sehr zu empfehlen!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Geocaching: Recherche im Real Life

Dieser Beitrag zur Geocaching-Plattform geht etwas über den bisherigen Rahmen hinaus. Was auch als "virtuelle Schnitzeljagd" bezeichnet wird, ist für mich aber eine willkommene Abwechslung zur bildschirmlastigen Recherche. Und schliesslich geht es bei beiden Themen ums Suchen, interpretieren von Informationen.

Geocaching ist rasch erklärt: es ist eine GPS-basierte Schatzsuche, den Standort findet man an Hand geographischer Koordination, welche auf der Geocaching-Website veröffentlicht sind. Wer einen Schatz findet, schreibt sich im Logbuch ein, falls möglich, entnimmt man einzelne Schätze und fügt neue hinzu.

Die Verstecke ("Caches") befinden sich über die ganze Welt verteilt. Beim Besuchen eines neuen Ortes schaue ich jeweils nach, ob gerade ein Cache in der Nähe ist. Alles in allem eine spannende Abwechslung. Zum Erfolg braucht es aber viel Geduld, Intuition und Suchkompetenz - drei Eigenschaften, die auch im Infobroking gefordert sind.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Erfolg beim Suchen ;-)

Donnerstag, 21. Januar 2010

This Is Sand - Warmer Sandstrand für kalte Winter

Ferien nötig, aber keine Zeit für an den Strand? Thisissand hilft einem die Zeit zu überbrücken.

Per Mausklick kommt Sand geflogen, und man kann sich Sandstrände, Hügel, Täler, Berge, sogar ganze Landschaften bauen. Die Farbauswahl funktioniert über das Kästchen rechts oben auf der Seite, per Doppelklick kommt der Sand automatisch aus dem Mauszeiger.

Soviel zur einfachen, funktionalen Bedienung.

Wer wissen will, welche Kunstwerke andere aus Sand geschaffen haben: Hier gibts eine Galerie mit über 3'000 Sandbildern. Wer will, kann dem eigenen Bild einen Titel geben und es ebenfalls dort abspeichern.

Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, besonders an kalten Wintertagen wie diesem heute ;-)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Mnemonic will Online-Wissen sammeln

Mnemonic ist eine Plattform, mit der man Informationen aus dem Internet organisieren kann. Dazu stellt es Text-, Bild- und Layoutinstrumente zur Verfügung, mit denen man die gefunden Infos übersichtlich darstellen, verwalten und an Freunde versenden kann.

Das klingt soweit interessant - bis man zu den Nutzungsbedingungen vorstösst. Dort heisst es schwarz auf bildschirmweiss: "Alle Daten, Arbeiten, Erfindungen, Designs, Konzepte, Ideen und andere Elemente dieser Plattform gehören exklusiv der Nektoon AG, Zürich (nachstehend „Dienstanbieter“), ausser wo ausdrücklich anders gekennzeichnet. "

Liebe Webseitebetreiber: Wollt ihr etwa andere für euch gratis arbeiten lassen und deren Wissen und Arbeit für euch nutzen? Das kommt bei mir als Wissensarbeiter schlecht an.

Wem es nichts ausmacht, wenn er mit der Nutzung der Plattform seine Eigentumsrechte an den erstellten Memos abgibt, dem sei die Plattform ruhig empfohlen.

Sonntag, 13. Dezember 2009

SBB Ticketshop: Service Web 0.0

Die Schweizerischen Bundesbahnen haben einen sehr guten Fahrplanservice, dem auch ein E-Ticket-Bestelltool angegliedert ist. Aus den Fahrplanresultaten kann ich mir mittels Direktlink ein Ticket kaufen.

Das funktioniert ausgezeichnet, ausser - man vertraut darauf, dass das System den Gesetzen des gesunden Menschenverstandes gehorcht. Beziehungsweise dem, was ich mich aus Ticketautomaten - auch der SBB - gewohnt bin: Wenn ich eine Rückfahrkahrte kaufe, dass mir das System automatisch die nächstmögliche Verbindung vorschlägt.

Das tut es eben nicht. Fahre ich zum Beispiel am Montag vormittag von Luzern nach München und will am Nachmittag wieder zurück, schlägt mir das System eine Verbindung am nächsten Tag vor. Gewohnt an die solide Benutzerfreundlichkeit der SBB, bemerke ich dies vielleicht erst auf dem ausgedruckten Ticket.

Dann beginnt der Teil Web Null-Null. Zur Änderung des Tickets muss ich mich persönlich an den Schalter des nächstgelegenen Bahnhofs begeben. Dann mir das Ticket rückerstatten lassen und ein neues mit dem korrekten Datum kaufen - kostenpflichtig mit CHF 16.- (ca. EUR 10) .
Die Dame am Schalter empfahl mir ernsthaft als Alternative, dass ich es ja mit dem bestehenden Ticket probieren könne, vielleicht falle es nicht auf. Dabei hat jedes Ticket einen personalisierten Semacode aufgedruckt, welcher den Fehler sofort bemerken würde - mir scheint, das weiss die Dame nicht.

Fazit für mich: Ein offensichtlicher Softwarefehler, den ich übersehen habe, der mir aber einen Gang zum Bahnhof und Gebühren mit sich bringt. Und zeigt, dass ein E-Ticketservice nur gut ist, solange er gut funktioniert.

Ich habe mich an den SBB-Kundendienst gewandt und mit dem Hinweis auf einen Softwarefehler um Rückerstattung der Gebühr gebeten. Sollte eine weiterführende Antwort kommen, so poste ich sie hier im Kommentar.

Dienstag, 8. September 2009

Wie Sie in 20 Jahren aussehen

Nur zum Spass sei der da, der Face Transformer, schreibt die University of St. Andrews schon auf ihrer Homepage.
Und Spass macht es auch, das eigene Foto mit ihrer Software künstlich altern zu lassen - oder zu verjüngen.
Es genügt, das gewünschte Bild heraufzuladen und Angaben zu Alter, Gesichtstyp und Geschlecht zu machen; dann schafft man die Transformation in wenigen Schritten.

Nebst dem eigenen Antlitz als Greis, Teenager oder Baby, bietet die Website aber noch viele weitere Möglichkeiten: Verweiblichung der Gesichtszüge eines männlichen Wesens, Darstellung als Manga-Cartoon, oder sogar als Halbaffe!
Besonderen Spass macht es, die Seite mit Prominenten auszuprobieren. Welchen Politiker wollten Sie schon mal zum Affen machen?

Freitag, 12. Juni 2009

iPhone im Mixer - Viralmarketing auf amerikanisch

Jeder weiss, dass man mit dem iPhone telefonieren, Filme und Musik abspielen, im Internet surfen und vieles mehr kann.

Aber: Kann man es mixen? Das ist die Frage.

"Will it blend? That ist the question" - So lautet der Slogan der erfolgreichen Viralmarketingkampagne von Blendtec. Der verwendete Mixer "Total Blender" ist gemäss eigenen Angaben "der stärkste Mixer der Welt".
Tom, der als Chemiker verkleidete Präsentator von Blendtec, schickt aber nicht nur iPhones ins technologische Nirwana. Nein - auch iPod, Digitalkamera, USB-Stick und weitere Hi-Tech-Gadgets müssen dran glauben.
Um es vorwegzunehmen: Der Mixer schafft sie alle. Die Videos sind auf Youtube zu haben - zur Freude der User, die sie schon Hunderttausende Male heruntergeladen haben.

So funktioniert erfolgreiches Viralmarketing.

Typisch amerikanisch nicht nur wegen Toms Akzent: auch die obligate Sicherheitswarnung "Dont do this at home" wiederholt er mehrfach im Videos, nebst zahlreichen Einblendungen auf der Website.

P.S: Was blieb wohl vom iPhone übrig im Mixer? Genau - iSmoke ;-)

Freitag, 1. Mai 2009

Google-Bombe oder Powerpoint-Karaoke?

Fällt auf Ihre Website eine Google-Bombe, so könnte ein Aggro dahinter stecken - webzweinullig ist er aber auf jeden Fall.

Sie verstehen nur Bahnhof?
Die Beispiele habe ich aus dem Szenesprachenwiki entnommen.
Das "Neue Wörterbuch der Szenesprachen" sei ein Gemeinschaftsprojekt von Dudenverlag und Trendbüro - und den Internet-Nutzern. An erster Stelle ist denn auch ein Eingabefeld für neue Wörter. Suchen Sie nach Begriffen, haben Sie drei Funktionen zur Auswahl.
Entweder Sie wählen eine der zahlreichen Rubriken aus wie Computer, Fitness, Games, Nachtleben und so weiter. Oder Sie klicken auf den Anfangsbuchstaben des gesuchten Wortes. Oder Sie nutzen das Eingabefenster, dass schon während des Eingebens Suchbegriffe vorschlägt.

So finden Sie rasch heraus, was die Anfangs erwähnten Begriffe bedeuten.
Eine Google-Bombe beabsichtigt, eine Webseite durch vielfaches Verlinken einer meist abwertenden oder verunglimpfenden Wortgruppe an die erste Position in Suchmaschinen-Ergebnissen zu bringen.
Aggro ist eine Abkürzung für aggressiv. Man kann entweder körperlich aggressiv sein (prügeln) oder mit Worten (dissen). Webzweinullig schliesslich ist Adjektiv zu "Web 2.0", Schlagwort für Mitmach-Internet.

Da ist ein Powerpoint-Karaoke vergleichsweise harmlos: Es beschreibt den freien Vortrag einer unbekannten Präsentation (im Idealfall aus einem für den Vortragenden völlig fremden Fachgebiet) zu Trainings- oder Unterhaltungszwecken.

Dienstag, 10. März 2009

Lustige, pure Entspannung

Was krönt einen langen Arbeitstag besser als eine Webseite, die einem einfach nur zum Lachen bringt?

Gefunden auf: lustiges.ch.

Zum Beispiel:
Eine ganz besondere Weihnachtsbeleuchtung (mehr sei hier nicht verraten ;-)
Eine kreative Beschäftigung für den Sonntag Nachmittag, mit der man sich bestimmt Feinde schafft
Ein preisgekrönter Werbefilm für Bachstuben, pardon, Buchstabensuppe.

Zugegeben: manche Beiträge kommen nicht über das Blondinenwitz-Niveau hinaus. Aber es hat doch viele Perlen darunter, die einen den Abend mit einem Lächeln beginnen lassen!

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