Digitale Trends

Donnerstag, 12. August 2010

Worksnug - Arbeitsplätze für mobile Nomaden

Mein Büro habe ich inzwischen voll auf mobil umgestellt. Viel braucht es eigentlich nicht dafür: Laptop, USB-Modem, Headset - und natürlich Orte, an denen ich arbeiten kann.
Genau das bietet worksnug.com.
Es ist eine Plattform zum Finden von Arbeitsraum.
In Berlin beispielsweise findet man aktuell 251 Arbeitsorte, in London 568, in Zürich - na ja, zwei zumindest. Dass es in Luzern bald sechs hat, liegt daran, dass die Einträge von mir stammen ;-) Ich habe schon lange nach so einer Plattform gesucht und kann sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Mit den üblichen Einschränkungen einer Beta-Seite, dass die Funktionen nur die Grundbedürfnisse abdecken und erweiterbar sind. Für Vorschläge und Diskussionen dazu gibts das Forum.

Donnerstag, 1. April 2010

Tabbloid - Zeitung aus RSS-Feeds

Mit Tabbloid lässt sich aus frei wählbaren RSS-Feeds eine pdf-Zeitung herstellen. Zuerst wählt man die RSS-Feeds aus, dann bestimmt man den Herstellungszeitpunkt, gibt die Empfängeradresse für die Zeitung ein, und erhält automatisch eine massgeschneiderte Zeitung zugestellt.
Ein sehr praktischer Service, den HP hier anbietet!

Freitag, 19. Februar 2010

Mit TeamViewer fremde Bildschirme steuern

TeamViewer ist ein Werkzeug, um Bildschirme auf fremden Computern steuern zu können ("Desktop-Sharing"). Es ist sehr praktisch, wenn man gemeinsam ein Dokument bearbeitet, jemandem ein Programm erklären, einen Login durchführen will usw.
Für die Nutzung laden beide Nutzer das Programm herunter.
Wer auf einen andern Bildschirm zugreifen will, stellt dazu eine Anfrage. Der andere Nutzer übermittelt einen Zugriffscode, die Verbindung ist hergestellt.
Kombiniert mit einer VoIP-Lösung wie z.B. Skype, können sich die Partner nun einfach und bequem zusammenarbeiten.

Für Privatanwender ist die Vollversion kostenlos herunterladbar.

Dienstag, 8. September 2009

Exploratree liefert gratis Denkhilfen

Wer Mindmaps gerne hat, wird Exploratree lieben.

Sie liefert nämlich Dutzende von Schemas, mit denen man seine Gedanken ordnen, Ideen entwickeln und konkretisieren, analysieren oder aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann.

Zum Beispiel "Capture Thoughts" - ein Werkzeug, um Ideen zu einer Problemstellung zu generieren und diese dann weiter zu entwickeln.

Oder lieber das Verkehrsampel-Schema? Es hilft, eine bestehende Situation zu analysieren, Änderung vorzunehmen und dann einen neuen Kurs einzuschlagen.

Wer lieber klassisch-ökonomisch will, dem wird das Schema für die SWOT-Analyse zusagen - und so fort.

Das Beste ist aber: Alle diese Schemas lassen sich nach Belieben neu zusammenstellen und anpassen.

EinenPferdefuss hats trotzdem: Die ausgefüllten Denkhilfen lassen sich nur speichern, wenn man sich auf der Plattform registriert.
Wer sich registriert, tritt gemäss den Teilnahmebedingungen alle Rechte an den verfassten Inhalten an Exploratree ab. Und Speichern lassen sich die Schemas nur auf der Website.
Ob das was damit zu tun hat, dass Microsoft das Projekt unterstützt?

Freitag, 8. Mai 2009

Visitenkarte - was ist das?

"Ob ich eine Visitenkarte habe? Ah, Sie meinen so ein Poken in Papierform, wie es vor zehn Jahren noch geläufig war?"
So oder ähnlich mag sich ein Geschäftskontakt im Jahre 2019 anbahnen, wenn man den Prognosen auf der Poken-Website glaubt.

Zugegeben: Als ich das Ding an einem Vortrag sah, war ich ziemlich beeindruckt. Eine virtuelle Visitenkarte, mit der man per Berührung seine Kontaktdaten weitergeben kann?
Das Prinzip ist bestechend, die Technik aber eigentlich simpel: Anstatt ihre Visitenkarten auszutauschen, halten zwei Personen ihre Pokens aneinander. Dabei tauschen Sie nicht nur Daten, sondern auch Bilder oder Links aus - alles, was sie zuvor freigegeben haben. Die Übertragung geschieht drahtlos via Near-Field-Technologie. Zu Hause lädt man via USB-Anschluss (elegant im Innern des Pokens versteckt) die Daten auf den Computer.

Der einzige Haken: Die Übertragung funktioniert nur, wenn beide Partner ein Poken besitzen... bis dann haben Visitenkarten noch nicht ausgedient.
Ausserdem: Es haben nur 64 Kontakte auf dem Poken Platz. Hat der Besitzer dieses Limit erreicht, leuchtet sein Poken rot ;-)

Donnerstag, 2. April 2009

Starmind: Fragen online stellen und beantworten

"Starmind ist eine Plattform für Wissenschaft und Wirtschaft, auf welcher die talentiertesten Köpfe dieser Welt nach den bestmöglichen Lösungen suchen": Dieses Zitat von Prof. Dr. Rolf Pfeifer bringt es auf den Punkt, was einem auf starmind.com erwartet.
Doch von Anfang an: Rolf Pfeifer ist Direktor des Labors für Künstliche Intelligenz der Universtät Zürich. Sein Thema ist das "Kreieren und Verteilen von Wissen"
In der Praxis sieht das so aus: starmind.com ist eine Plattform für Open Innovation. Sie bringt Fragensteller und Fragenlöser zusammen - weltweit. Dabei, so stellte ich in der Praxis fest, sind nicht nur Wissenschaft und Forschung, sondern auch Privatpersonen vertreten.

Ein ausgezeichnetes Video zeigt in wenigen Minuten, wie Starmind funktioniert und wie man mitmacht.

Besonders herausragend finde ich, dann man gleichzeitig Fragensteller und Fragenlöser sein kann. Im Gegensatz zu anderen Portalen braucht man sich also nicht im Voraus festzulegen.

Starmind bietet überraschende, kreative und herausfordernde Fragestellungen: Beispiele: Gesucht: Businessclub für Junganwalt in Zürich; Mathematisches Modell für E-Gitarre; Steht die Verfolgung von Gerechtigkeit im Widerspruch zur Verfolgung von Frieden?; Frage über Abgrenzung Leben und Tod usw.

Freitag, 6. Februar 2009

Swisstrains: Schweizerkarte mit fahrenden Zügen

Sich während einer intensiven Recherche mal entspannt zurücklehnen?
Dafür eignet sich die Seite Swisstrains. Sie stellt alle fahrenden SBB-Züge als bewegliche Punkte auf einer Schweizerkarte dar. Fährt man über einen der Züge, so erhält man detaillierte Angaben dazu.

Interessantes Detail: Alle Züge sind pünktlich. Die Karte nimmt nämlich die Zeiten im SBB-Fahrplan als Basis. Da Schweizer Züge „aber fast immer pünktlich seinen, stimmen die Positionen meist überein“, steht dazu auf der Seite.

Ein praktisches Werkzeug ist der „station finder“ rechts im Bild. Dort können Sie einen beliebigen Bahnhof in der Schweiz auswählen. Schon mal den Verkehr im Hauptbahnhof Zürich zur Stosszeit betrachtet? Viel Spass!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Gedruckte Datenspeicher

Auf der Seite der Printed Systems bin ich auf die erstaunliche Neuentwicklung der gedruckten Datenspeicher gestossen. Das sind Datenspeicher aus Funktionspolymeren, also Kunststoffen mit elektronischen Eigenschaften. Diese können kostengünstig auf eine Papierkarte gedruckt werden und für diverse Anwendungen genutzt werden. Zum Beispiel: Mit der Clevercard der Deutschen Post fürs Direktmarketing, für einen Musik-Download oder als Einmal-Zugangsberechtigung für einen Online-Video. Zur Anwendung steckt man die Karte in ein spezielles Lesegerät und verbindet dieses mittels USB-Kabel mit dem Computer. Die Karte verbindet sich dann selbständig mit der gewünschten Website.
Wer sich genug Zeit nehmen kann, erfährt dies und weiteres in einem Filmbeitrag des ComputerClubs.

Dienstag, 13. Mai 2008

Bewerten von Internetquellen

Was diese Seite der Uni- und Landesbibliothek Münster interessant macht, sind nicht nur die Kurztipps, worauf man bei der Validierung einer gefundenen Webseite achten sollte.
Es sind auch die Links zu weiteren (z.T. englischsprachigen) Tutorials wie Intute oder TILT, die einem eine Fülle weiterer Informationen geben.
Wer sich darin vertiefen will, sollte sich einige Stunden Zeit nehmen.

Entstanden sind die Bewertungshilfen im Rahmen eines Navigations- und Schulungssystems für Studierende.
Eine aussergewöhnlich reiche Quelle speziell für Infobroker, die wieder mal ihre Suchstrategien überprüfen wollen ;-)

Freitag, 7. Dezember 2007

Einmal Fluglotse sein

Hier fühlt man sich wirklich wie ein Fluglotse bei Skyguide!

Auf einer Webseite der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften kann man den Flugverkehr über dem Grossraum Zürich life beobachten. Hier sieht man, wie die Flugzeuge im Minutentakt landen, brav hintereinander eingereiht im Landeanflug. Manche drehen eine S-Kurve, andere fliegen im Kreise, bis sie drankommen.
Änlich dem Kondensationsstreifen am Himmel, ziehen die Flugzeuge auch hier eine Linie nach sich, sodass sich ihre Bahn problemlos verfolgen lässt. Klickt man einen Flieger an, so erhält man Daten zu Start- und Zielort, Abflugs- und Anflugszeit sowie weitere spannende technische Informationen.

Erwartet man jemandes Ankunft, so kann man hier, ähnlich wie bei Plazes, dessen genauen Aufenthaltsort bestimmen.

Nun aber ab an den Bildschirm, Lotse!

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